Hof auf dem Berg - Beispiel Umsteigerpferd

Westernausbildung für den anspruchsvollen Freizeitreiter

Aktuelles

Praktikumsplatz zu vergeben. Weitere Infos bei Erich Busch unter mobil 0170/8194030

Das Westernreitcentrum Lippe ist nun vom VFD zertifizierte anerkannte Wanderreitstation! Weitere Infos unter
www.weserbergland-zu-pferd.de

Die Zertifizierung durch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) wurde am 20.12.2011 für weitere 3 Jahre verlängert.
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Einstellplätze im Laufstall bzw. Offenstall mit Paddock zu vergeben!

Tag des offenen Pferdehofes 2011 war wieder ein tolles Event!
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Die ersten Fohlen 2011 von Easys Cool Cody haben das Licht der Welt erblickt. Wir gratulieren den Besitzern.
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Easys Cool Cody als Prämienhengst gekört!
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Erfolgreicher Abschluss der Trainer C Lehrgänge des WESTERN HORSE COLLEGE
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Verkaufspferd Santos
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Verkaufspferd Jolly Joker
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Westernreiten über die Volkshochschule

Araber Journal 2 / 2004

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„Unglaublich, wie gelassen der da steht. Ich dachte immer Araber wären so nervös.“ Erstaunen macht sich in dem Gesicht eines Teilnehmers breit. Gelassen und entspannt steht Merlin, ein neunjähriger arabischer Schimmelwallach in der Stallgasse.

Der feine und sensible Umgang mit Pferden ist für viele leider immer noch ungewohnt. Um dies zu ändern, hat sich das Western- und Feizeitreitzentrum Lippe unter der Leitung von Erich Busch und Frauke Cilsik ein momentan bundesweit einmaliges Projekt einfallen lassen. In Kooperation mit den Volkshochschulen der Region werden pro Semester jeweils drei Veranstaltungen angeboten, wo auch ohne eigenes Pferd jedermann die Möglichkeit hat, daran teilzunehmen. In den angebotenen Kursen „Kommunikation mit Pferden“ und „Einführung ins Westernreiten“ wird der Umgang, die Denkweise und die Kommunikation mit dem Pferd vermittelt, sowie Grundtechniken des Reitens, bzw. die feine Anwendung der Schenkel, der Hände und des Sitzes.

Die Arbeit mit Arabern bietet sich hierfür geradezu an, da sie den Teilnehmern immer wieder eindrucksvoll und deutlich zeigen, wie gering die Hilfen nur sein müssen, damit das Pferd reagiert. Auch gemachte Fehler treten deutlicher zu Tage, wenn das Pferd ausgesprochen feinfühlig reagiert.

Die Beweggründe für die Teilnahme an den Kursen sind unterschiedlich. Viele sind auf der Suche nach dem für sie passendem Konzept. Kinder und Jugendliche werden von ihren Eltern geschickt, die einen sicheren Umgang ihres Kindes mit einem Pferd wollen, und so mancher Neueinsteiger nutzt die Möglichkeit, einfach mal „hereinzuschnuppern“.

In jeweils vier Stunden mit vier Teilnehmern vermittelt Erich Busch den Teilnehmern ein Konzept, welches zu einem klaren, sicheren aber vor allem auch feinen Umgang mit dem Pferd führen soll. Ziel ist es ein lockeres, entspanntes Pferd zu bekommen, welches willig auf die Hilfen seines Reiters reagiert.

Die Fragen „wann ist ein Pferd locker, wann angespannt?“, „was vermittelt mir das Pferd?“ sollte jeder Reiter beantworten können. Der Mensch muss lernen, das Pferd zu „lesen“, nur dann kann er angemessen und für das Pferd verständlich reagieren. Das Erlernte beruht auf dem von Peter Kreinberg begründeten Satz:

„So wenig wie möglich, so viel wie nötig“.

So beinhaltet auch der Satz „ Frage ihn nach, aber Frage ihn zuerst freundlich nach. “Ein Bestreben, das Pferd nicht überfallartig mit diffusen, harten Kommandos zu überfallen. „Langsam, wenig, richtig.“ lautet die Devise.

Viele sind zunächst überrascht, wie viel theoretisches Wissen dazu gehört, um praktisch gut reiten zu können. das heißt ein Pferd zu haben, welches sich unter seinem Reiter anbietet und harmonisch und ausgeglichen läuft.

Die Kurse sollen dabei helfen dem Reiter, dadurch aber auch dem Pferd, mehr Sicherheit im Umgang zu geben und zu vermitteln.

Melanie Liese-Evers